Die Berufslehre – eine Chance die wir nutzen müssen!

 

Prestige ist nicht alles…

Aus Prestigegründen wollen viele Eltern ihren Nachwuchs am Gymnasium sehen; „…weil dann die Chancen auf dem Arbeitsmarkt höher sein würden…!“

Diese Ansage lässt aufhorchen: In den Medien wurden die Vor- und Nachteile der Berufslehre von Bildungsfachleuten und den verschiedensten Politikern mehrfach kommentiert.

Dabei könnte die Meinungsvielfalt unterschiedlicher nicht sein. Wenn bei uns die einen das Erfolgsmodell des dualen Bildungssystems  lobpreisen, aber die Abnahme der Lernendenzahlen durch die steigende Zahl der Maturanden beklagen, empfinden wiederum andere die ansteigenden Maturitätsquoten von durchschnittlichen 20% und zusätzlichen 13% mit Berufsmatura „…als gar nicht so schlimm…“.

Die tiefe Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz von 9% verleitet zudem, sich in vager Sicherheit zu wähnen und diese Entwicklung auf die leichte Schulter zu nehmen. An dieser Stelle darf die Frage erlaubt sein, wie sich die Jugendlichen mit dieser Informationsflut in ihrer Zukunftsplanung noch zurecht finden sollen.

Ausserdem wird suggeriert, dass Akademiker deutlich höhere Löhne und im Durchschnitt tiefere Arbeitslosigkeiten aufweisen würden, als jene Personen mit Berufslehre ohne Weiterbildung. Doch dieser Vergleich kann so nicht gemacht werden, denn dazu müssten aus Sicht der Berufsbildung ja Maturanden ohne Weiterbildung und Lehrabgänger ohne Weiterbildung miteinander verglichen werden.

„Entscheidend sind für die Absolventen der Berufslehre die Möglichkeiten zur Weiterbildung in der Höheren Berufsbildung!“

Das ist die Chance die wir in der Schweiz nutzen müssen, denn beim Blick ins Ausland sieht die Lage ziemlich düster aus.

In den 28 EU-Mitgliedsstaaten hat jeder 4-te junge Mensch keine Arbeitsstelle. Und dies, weil viele von ihnen ein Hochschulstudium absolvierten, welches sie schlussendlich nicht einsetzen können. Darüber hinaus macht sich ein akuter Mangel an Fachkräften breit. Sie sollten über jene Fähigkeiten verfügen, um in betrieblichen Produktionsprozessen die erforderliche Wertschöpfung für die Wirtschaft zu generieren. An diesem Beispiel lässt sich ein gefährlicher Trend zur Akademisierung der Gesellschaft erkennen. Während die 28 EU-Mitgliedsstaaten die höchsten Maturitätsquoten aufweisen, zeigt sich auf der Kehrseite der Medaille aber auch, dass dieselben die höchsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten aufweisen.

„Prestige ist also nicht alles – da werden indes junge und studierte Menschen auf dem Arbeitsmarkt nicht in dem Ausmass gebraucht, wie die Zahl der Hochschulabschlüsse anwächst!“

In Fachkreisen ist es deshalb unbestritten, dass man in diesen Fällen von Ländern spricht, welche in die Akademisierungsfalle geraten sind und damit ihren drastischen wirtschaftlichen Abstieg erleben.

Doch für welchen Weg soll man sich nun entscheiden?

Für intellektuell leistungsfähige Jugendliche kann keiner der beiden Wege als der Bessere bezeichnet werden. Denn herausfordernde Berufslehren, wie z.B. jene in der Gebäudetechnik, lassen auch über die Berufsmatura alle Studienwege offen.

Gut ausgebildete und versierte Fachkräfte werden also in Zukunft sehr gesuchte Leute sein!

In Zukunft werden zudem Themen wie die bevorstehende Energiewende, die sich laufend verbessernde Energieeffizienz von Gebäuden und deren unterschiedlichen Gewerken, sowie der stetige Wandel der Technik stark an Bedeutung zunehmen.

Die Alpiq InTec Gruppe  ist die Nummer 1 im Bereich der Gebäudetechnik in der Schweiz. Als vielseitiger Lehrbetrieb stehen den zukünftigen Lernenden der Alpiq InTec Gruppe rund  18 Lehrberufe zur Auswahl. Weil der Nachwuchs bei der Alpiq InTec Gruppe einen sehr hohen Stellenwert hat, werden die Lernenden wie Spitzensportler trainiert.

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Derzeit sind noch 47 Lehrstellen frei – und wöchentlich werden es weniger!

Bewerbe Dich also mit dem Bewerbungsformular um eine Lehrstelle – wir freuen uns auf deine vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Bei allfälligen Fragen zögere bitte nicht Herrn Rolf Siebold zu kontaktieren:

Rolf Siebold
rolf.siebold(at)alpiq.com
T +41 44 247 40 80

 


Über Rolf Siebold

Rolf Siebold ist "Leiter der Berufsbildung Alpiq InTec Gruppe" bei Alpiq InTec Management AG. Sein Aufgabenbereich bezieht sich auf die Koordination der rund 18 Ausbildungsberufe, bis hin zur Ansprechperson in allen Fragen rund um die Berufliche Grundbildung der Alpiq InTec Gruppe.

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