Erfahrungen aus der Schnupperlehre von Deniz

Der Schüler – Deniz Demir – hat bei der Alpiq InTec gleich zwei Schnupperlehren  in derselben Woche absolviert.
Im nachfolgenden Schlussgespräch
berichtet er von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

1. Haben die beiden Schnupperlehren deine Erwartungen erfüllt?

Ja, die beiden Schnupperlehren als Telematiker EFZ und Informatiker EFZ haben meine Erwartungen sogar übertroffen. Ich hatte z.B. erwartet, dass ich die Möglichkeit hätte mit Lehrlingen zusammen zu sein. Das wurde mir auch ermöglicht mit:

Telematiker EFZ, Roman Lottenbach

Nebenbei hatte ich auch die Möglichkeit mit Informatikern zu arbeiten, wie u.a. mit den Herren Alex Lee und Sebastian Hampl, sowie mit Frau Vanessa Strmota.

Und natürlich auch dieses Abschlussgespräch mit Ihnen, Herr Siebold.

2. Welcher Beruf hat dir besser gefallen? Weshalb?

Informatiker EFZ hat mir besser gefallen. Zuerst habe ich zugeguckt wie Alex, Sebastian und Vanessa via eines PC, über das Netzwerk und mit Hilfe der Software „Teamview“ Zugriff auf andere PC’s hatten.

Das waren alles PC’s wo Nutzer irgendwelche Probleme hatten, somit konnte das Team die Wartungsarbeiten oder Systemüberprüfungen Remote machen. Das war sehr interessant.

Sie führten auch eine Liste für das Projekt-Management. Dies zeigte genau auf, wann sie welche Arbeiten ausführten. Damit konnte man auch eruieren, welche Arbeiten oder Abläufe verbessert werden könnten, um Zeit für die Informatiker zu sparen. Diese führt zu besseren Einstellungen und Optimierungen der Abläufe. Aber wichtig war auch, dass dies die „Usability“ für Nutzer steigern könnte. Spannend.

Ich durfte einen PC mit dem Windows 7 Operating System auf Windows 8 konfigurieren. Am nächsten Tage dann von Windows 8 auf Windows 10 umkonfigurieren. Das war nicht nur interessant, es hat auch richtig Spass gemacht. Dieses Mal im Unternehmen und nicht zu Hause auf meinem privaten PC.

3. Welche Eindrücke hast du in der Arbeit mit unseren Lernenden gewonnen?

Ich konnte mit einem Telematiker-Lernenden, Roman Lottenbach, zusammen arbeiten. Da hat mir Roman viele Dinge gezeigt. Er war sehr hilfsbereit und hat mir auch alles sehr gut erklärt.

Für Informatiker EFZ habe ich keinen Lernenden gesehen. Da hatte ich aber die Möglichkeit mit ausgebildeten Informatikern zusammen zu arbeiten. Das war ebenfalls spannend. Übrigens, wer weiss, diese könnten während der Ausbildung auch meine Vorgesetzten bei der Alpiq InTec sein.

Denen bei der Arbeit zuschauen zu dürfen und mitzuarbeiten war cool. Sie haben sich alle sehr viel Zeit mit mir genommen und waren ebenfalls sehr hilfsbereit.

4. Hat dich dein Zusatzeinsatz in der Verbesserung deiner Schlüsselqualifikationen schon weitergebracht?

Ja, die ersten Fortschritte in der Rechtschreibung (das mache ich seit Ende Januar) haben sich schon eingestellt. Zum Glück habe ich früh angefangen, so dass die Zeit reicht, um hier signifikante Verbesserungen zu erzielen. Ich habe mir bis September 2015 als Zeitfenster gesetzt.

In der Informatik konnte ich dank der Zusatzstunde in der Schule z.B. meine Keyboard-Skills verbessern. Das ist ja etwas, das man als Informatiker sehr gut gebrauchen kann. Ich habe auch mein Wissen verbessert; z.B. wie ich die Einstellungen am PC ändern kann. Dies hilft wiederum, dessen Leistung und Schnelligkeit zu verbessern. Auch das Ausführen von speziellen Wartungsarbeiten fällt mir Dank der Zusatzstunde jetzt leichter.

Die Schule hat auch ein Förderzentrum. Dieses kann ich nutzen, um selbständig zu arbeiten und Übungen zu machen. Das Tolle dabei ist, dass Lehrer da sind. Diese kann man fragen, wenn man  etwas nicht genau verstanden hat. Auch mache ich z.B. zusätzlich Geometrie, weil ich glaube, dass mir dies in einem MINT-Beruf wie Informatiker helfen wird.

5. Wieviel Freizeit investierst du mit der Verbesserung deiner Schlüsselqualifikationen?

Mein erstes Ziel ist die Rechtschreibung zu verbessern. Wie im Programm „Dybuster“ empfohlen, mache ich diese Übung täglich ca. 15 Minuten. Ich investiere hier also gut 100 Minuten die Woche.

Auch für die Informatik brauche ich gut 100 Minuten in der Woche (d.h. 1 Zusatzlektion und Aufgaben) um mich da weiter zu verbessern. Im Förderzentrum bin ich meistens nach der Schule, denn das ist bis um 17.30h geöffnet. Hier habe ich z.B. letzte Woche am Mittwoch-Nachmittag, wo ich keine Schule habe, zwei Stunden verbracht. Diese Arbeit macht auch gut 110 Minuten die Woche aus.

All das erscheint als viel. Leider habe ich aber früher einige Dinge verschlafen. Ich war vielleicht zu wenig motiviert. Aber dank der Aussicht auf eine Schnupperlehre habe ich wieder ein klares Ziel gehabt. Und jetzt natürlich noch mehr, denn ich will vorwärts kommen und meine Ausbildung erfolgreich starten.

6. Wie würdest du als Schüler das Angebot eines Mathematik-/ und Geometrie-Vorkurses (Passerelle) beurteilen? Dieser würde den Alpiq-Lernenden ermöglichen, vor Antritt ihrer Lehre ihr Wissen auf das erforderliche Berufsschul-Niveau bringen zu können.

Super toll fände ich das! Das würde mir helfen, etwelche Lücken im Wissen meinerseits vorher zu eliminieren. Wer will das nicht? Dann habe ich es einfacher in der Berufsschule! Während dieser dann noch Lücken ausbessern zu müssen,  ist sicherlich nicht einfach.

Deshalb, wenn mir Alpiq InTec sowas offerieren würde, würde ich es sofort annehmen. Übrigens auch in den Sommerferien würde ich dies machen wollen. Ich will ja mehr lernen und meine Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu verbessern.

7. Was möchtest du mir und der Firma Alpiq InTec noch mitteilen? Was sind deine nächsten Schritte?

Mein Feedback ist, dass ich hoffe möglichst viele Schüler nehmen eine solche Möglichkeit wahr, die Schnupperlehre bei der Alpiq InTec zu machen.

Zum Glück habe ich über Google die Blogeinträge auf der Alpiq-Skills Seite zu den Themen Lehrstellensuche, Schnupperlehre, Ausbildung und Qualifikationen gefunden. Das hat mich auf die Alpiq InTec aufmerksam gemacht.

Einen Vorschlag hätte ich schon: Die Inhalte des Blogs könnte Alpiq InTec über ein E-Mail Abonnement viel mehr Schülern zugänglich machen. Viele der Inhalte sind für uns Schüler für die Suche des Ausbildungsplatzes nützlich. Ein solches E-Mail Abo macht es einfacher, die neusten Inhalte auf dem Handy etc. zu erhalten und gleich zu lesen.

Ein Ding fiel mir bei der Alpiq InTec besonders auf:  Die Leute sind alle sehr freundlich und wirklich sehr hilfsbereit. Angefangen vom Empfang im Erdgeschoss bis zu den Lernenden. Alle meine Fragen habe ich beantwortet bekommen. Die Team-Mitglieder nahmen sich alle die Zeit mir die notwendigen Instruktionen zu geben.

Auch schien es mir, dass die Atmosphäre gut war. Niemand war irgendwie schlecht gelaunt und der Umgang unter den Alpiq InTec Mitarbeitenden war sehr kollegial. Ich fühlte mich gut aufgehoben und wohl.

Meine Arbeit bei der Informatikabteilung hat mich wieder motiviert, noch mehr hinter die Bücher zu gehen und zu lernen. Das war so interessant, da würde ich wirklich gerne arbeiten.

8. Hast du sonst noch Fragen?

Was ist jetzt der nächste Schritt damit ich 2016 mit einer Informatiker-Lehre bei der Alpiq InTec anfangen darf?

Mir ist jetzt nach der Schnupperlehre klar, ich möchte wirklich meine 4-jährige Ausbildung bei der Alpiq InTec als Informatiker EFZ machen.

 

Wir danken dir für die Beantwortung der Fragen.

 

Habt ihr noch eine Frage an Deniz oder uns – die Alpiq InTec?

Bist Du Schülerin. Was bedeutet die Schnupperlehre für Dich? Wo stehst du in deiner Berufswahl?

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Über Rolf Siebold

Rolf Siebold ist "Leiter der Berufsbildung Alpiq InTec Gruppe" bei Alpiq InTec Management AG. Sein Aufgabenbereich bezieht sich auf die Koordination der rund 18 Ausbildungsberufe, bis hin zur Ansprechperson in allen Fragen rund um die Berufliche Grundbildung der Alpiq InTec Gruppe.

2 Gedanken zu „Erfahrungen aus der Schnupperlehre von Deniz

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