Tipps für deine Bewerbung: Tools, Vorlagen und Antworten

Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber

Das ist doch schon einmal eine gute Nachricht.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation publiziert 2 x jährlich den Lehrstellenbarometer. Die Daten ergeben je nach Wirtschaftszweig, dass rund 5 – 12.5% der Lehrstellen nicht besetzt werden.

2017 wurden rund 90,000 Lehrstellen besetzt. Leider blieben 7,000 weitere vakant, d.h. unbesetzt.

Deine Chancen sind also gut. Doch solltest du 3 Dinge – wie unten aufgeführt – minutiös ausführen.

Übrigens, wenn du in einer Randregion zu Hause bist, dann bist du bei der Alpiq InTec ebenfalls gut aufgehoben. Wir offerieren auch in den Bergregionen Lehrstellen. Also kontaktiere uns, wir haben vielleicht etwas für dich.

Wenn du eine Lehrstelle wirklich willst, dann musst du 3 Dinge tun:

  1. Plane wie ein Gamer (siehe diese Seite – Game Strategie)
  2. Deine Bewerbungsunterlagen (deine Visitenkarte) müssen gut vorbereitet sein (z.B. Lebenslauf) und dein Motivationsschreiben darf keine Tippfehler enthalten (schau hier auf der Seite „Diese Bewerbungsunterlagen sind der Hammer“).
  3. Wenn immer möglich, bewirb dich für eine Schnupperlehre, denn diese erhöht deine Chance für einen Ausbildungsplatz signifikant.

All das musst du mit einer gehörigen Prise Motivation angehen. Und dein Handy ist auf lautlos – nicht einmal Vibration geschaltet. Und dies, wann immer du zum Interview erscheinst, am Infotag teilnimmst, oder aber eine Schnupperlehre machst.

Ein Handy das läutet, dich ablenkt, oder die Message die du beantwortest während der Arbeit in der Schnupperlehre; alle diese Dinge minimieren deine Chancen für eine Lehrstelle markant. Weder Kollegen noch Vorgesetzte mögen es, wenn dich solche Dinge ablenken.

Bitte mach es richtig = Handy aus.

PS.  In der Schweiz sind ca 4.8% aller vollzeitbeschäftigten Personen in einer dualen beruflichen Grundbildung. Bei grösseren Unternehmen sind es ca 4%, oder weniger und in der Industrie gibt es Unterschiede (weitere Grafiken vom Bundesamt für Statistik).

Gemessen an Vollzeitstellen bilden wir bei Alpiq InTec rund 9% Lernende aus. Wir nehmen somit unsere gesellschaftliche Verantwortung war und leisten einen wichtigen Beitrag für den Nachwuchs an Berufsprofis.

Game Strategie: Mit Planung zum Sieg

Ein „Gamer“ der wirklich gut ist, hat eine Strategie und setzt diese um.

Wann immer wir ein Lifefeed von unserem Lieblingsgamer auf Twitch angucken ist uns klar: Der geht mit System in das Spiel! Er oder sie hat einen Plan! Die Umsetzung hilft dann das Spiel zu gewinnen!

Einen solchen Plan brauchst du auch für die Suche deines Ausbildungsplatzes in einem Unternehmen. Deshalb geben wir dir ein paar Tipps für einen möglichen Zeitplan, der dir fast immer zum Sieg verhilft.

24-26 Monate – gut 2 Jahre vor Beginn der Lehre

Du weisst ungefähr, welchen Beruf du erlernen möchtest. Es geht nur noch um Details, wie z.B. die Entscheidung welchen Schwerpunkt, oder Fachrichtung innerhalb deiner Ausbildung zu wählen ist. Beim Netzelektriker/in EFZ gibt es z.B.  3 verschiedene Schwerpunkte im Ausbildungsangebot: Schwerpunkt Fahrleitung, Energie, oder Telekommunikation.

Wenn du nicht ganz sicher bist, suche dir Infos z.B. hier: Berufe von A-Z für angehende Lehrlinge.

22-18 Monate vor Beginn der Lehre

Willst du z.B. bei einer Bank, Google, Telekom, SBB oder bei der Stadt Zürich in die Lehre, musst du dich früh anmelden. Nur dann gelingt es einen Platz für einen Infotag zu ergattern.

Wenn du im Oktober die Seite des Unternehmens besuchst, kann es z.B. gut sein, dass du erst im Juni an einem Infotag teilnehmen kannst.

Auch bist du ein Bewerber von vielen, d.h. du kommst dir vielleicht manchmal wie eine Nummer vor. Da musst du leider durch und sei dir bewusst; diese Regeln und Strukturen begleiten dich möglicherwiese auch in der Ausbildung in einem solchen Betrieb.

Bei einigen Firmen kannst du dich schon im Herbst online für eine Schnupperlehre anmelden, wie z.B. während den Sportferien im Februar. Falls dies der Beruf ist, den du für deine Ausbildung ausgewählt hast, zögere nicht und tue es sofort – Beispiel hier.

Als Gamer bist du natürlich in solchen Dingen gut organisiert und gehst strategisch vor, d.h. du trägst dich bei mehreren Unternehmen für Infotage ein und schreibst auch gleich eine Email an uns

  • rolf.siebold(at)alpiq.com

und fragst ob du schnuppern kannst.

Zuerst  schaust du Dir noch die Videos und Jobs an, welche dich interessieren. In deiner Kontaktaufnahme schreibst du kurz in welchem Lehrberuf du schnuppern möchtest und gibst idealerweise gleich das mögliche Datum an.

14-9 Monate vor Beginn der Lehre

Schreib deine Bewerbungen. Schau dir die Tipps hier auf dieser Seite an, wie du eine gute Bewerbung schreiben kannst. Dazu gehört ein gut aufgebauter Lebenslauf (Vorlage in Word kriegst du, das funktioniert!).

Bereite dich für die Interviews vor (siehe auch diese Seite für Tipps). Was weiss ich über die Firma? Warum will ich in diesem Beruf arbeiten? Warum bei der Alpiq InTec? Vergiss auch nicht eine Antwort vorzubereiten, was z.B. deine persönlichen Stärken und Schwächen sind.

Ich brauche Hilfe

Du hast Glück! In der Schweiz gibt es in jedem Kanton Laufbahnzentren (hier findest du eines in deiner Stadt oder im Bezirk). Übrigens; die Laufbahnzentren, sowie die Berufs-und Studienberatungen (BIZ) werden in fast allen Kantonen der Deutschschweiz gleich genannt. In der französichen Schweiz sind es verschiedene Bezeichnungen (siehe die Liste mit Links) und im Tessin/Graubünden ebenfalls hier.

Da kannst du einfach anrufen und nach der Schule, oder an einem schulfreien Nachmittag vorbeigehen. Sie kennen sich aus und sind einfach sehr professionell und hilfsbereit. Die stellen auch tolles Informationsmaterial zur Verfügung. Da bekommst du Tipps, Vorlagen, Broschüren…und du kannst mit einer Expertin oder einem Experten reden. Kosten tut das nichts, denn z.B. in Zürich kannst du dich online anmelden.

Vielleicht hat auch deine Schule jemanden als Kontaktperson für das für dich nahegelegene Laufbahnzentrum. Diese Person kommt bei euch sicherlich mehrmals im Herbst, oder Frühjahr vorbei und hilft dir gerne. Frage auch deine Klassenlehrperson.

Wir wünschen dir eine erfolgreiche Umsetzung deines Gameplans für eine Lehrstelle. Du kannst das!

PS. Deine Rechte und Pflichten als Lehrling gibt es hier – sehr wichtig.

Filmdrehbuch: Mein Lehrberuf

Nur damit du es nicht vergisst: In der Schweiz gibt es mehr als 250 Berufe in denen du eine Ausbildung machen kannst.
Siehe z.B. die Liste des Kantons Thurgau (ABC), oder aber auch diejenige des Kantons Luzern.
Suche deinen Beruf, oder diejenige die dich interessieren, oben in diesen Listen raus. Danach besuche die Berufsberatung.ch-Webseite, denn da a gibt es gute Erklärungen und Videos zu jedem Beruf mit diesem Link.

Dann lies das unten ganz genau durch. Es wird dir helfen; ganz gleich ob du dich bei der Alpiq InTec bewirbst oder anderswo.


1. Melde dich für einen Informationstag/-Nachmittag an und besuche diesen. Hier erfährst du mehr über das Unternehmen. Dies gilt vor allem für grosse Unternehmen wie z.B. Telekom Firmen oder aber auch Banken.

PS: Die Alpiq InTec macht keine Informationstage. Wir lieben es, wenn Schülerinnen sich direkt bei uns an einem Schnuppertag in den Abteilungen umsehen.

ACHTUNG: Die Informationstage Tage sind schnell voll, schaue 18-24 Monate vor Beginn der Ausbildung für solche Informationsmöglichkeiten, ansonsten du vielleicht keinen Platz erhältst!

Hier der Berufswahlfahrplan für die 2. und 3 Sekundarklasse – warum nicht beim Kühlschrank zu Hause aufhängen (PDF Datei)?  Gedruckt gibt es das kostenlos in deiner Schule, oder beim BIZ.


2. Basierend auf deiner Teilnahme am Informationstag wirst du vielleicht für einen Schnuppernachmittag eingeladen. Eventuell aber auch um 1-5 Tage beim Unternehmen verbringen zu dürfen. Diese Schnupperzeit oder Schnupperlehre gibt dir einen besseren Einblick in das Unternehmen. Auch lernst du vielleicht deine zukünftigen Kollegen kennen.

Nutze diese Möglichkeit und versuche dich dabei richtig zu verhalten (z.B. das Mobiltelefon ist für die ganze Zeit AUS; lass dich nicht ablenken! Der Eindruck den du hinterlässt ist entscheidend).

ACHTUNG: Der erste Eindruck zählt. Sei pünktlich, höflich, freundlich, hilfsbereit, respektvoll. Komme immer mit sauberen Kleidern und mindestens 10 Minuten früher als nötig an deinen Schnuppertag. Wenn dein erster Eindruck nicht gut ist, wird es schwierig einen Lehrvertrag zu bekommen!

Was so passieren kann bei solchen Infotagen oder der Schnupperlehre, siehst du hier in kurzen YouTube Videos.


3. Der erste Eindruck zählt. Bei der Alpiq InTec, oder auch anderen Unternehmen hilft der gute Eindruck deine Bewerbungschancen zu verbessern.

Wenn du einen guten ersten Eindruck gemacht hast beim Informationstag/-Nachmittag, oder aber auch während der Schnupperlehre, wird dich der mögliche Arbeitgeber zur Bewerbung einladen.

ACHTUNG: Wenn die Mitarbeiter des Unternehmens sehen, dass du deinen Job am Informationstag, oder während der Schnupperlehre gut gemacht hast, geben sie diese Informationen an die Ausbildungsabteilung weiter.
Wenn sie dich gerne im Team hätten, bist du im Bewerbungsprozess einen riesen Schritt weiter, egal von welchem Unternehmen wir jetzt sprechen.


4. Bewerbungen können manchmal mit einen elektronischen Bewerbungstool gemacht werden. Einige Firmen erlauben es, die Bewerbungsunterlagen entweder via Email, oder auf dem Postweg einzureichen.
Die Alpiq InTec hat sich bewusst dazu entschieden, Bewerbungen via Email und Postweg anzunehmen. Du kriegst dann vom System, oder von der Berufsbildungsabteilung eine persönliche Email-Benachrichtigung.

ACHTUNG: Deine Bewerbung ist deine Visitenkarte. Schreibe diese genau, drucke die Entwürfe aus und zeige sie Leuten welche bereits Erfahrung haben.
Wenn deine Eltern nicht so sattelfest sind in diesen Dingen, hilft dir deine Lehrperson in der Schule  bestimmt weiter.

Aber aufgepasst: Plane genügend Zeit ein! Bevor du diese wirklich abschicken kannst, braucht es in der Regel immer mehrere Entwürfe!


5. Wenn alles gut gelaufen ist, wirst du zu einem ersten Gespräch, oder zur Schnupperlehre eingeladen. Mindestens eine Woche vor dem Termin beginnst du dich vorzubereiten.
Schnapp dir also einen PC zu Hause, oder in der Schule und besuche die Webseite des Unternehmens. Studiere diese genau und versuche Fragen wie folgende zu beantworten:

  1. Wo ist das Unternehmen überall tätig (Länder, Regionen, Städte)?
  2. Welches sind die 1-3 wichtigsten Geschäftsfelder (z.B.  Alpiq-InTec mit dem einmaligen MultiTec-Ansatz in der Gebäudetechnik, Infrastrukturen, erneuerbare Energien, neue Technologien)?
  3. Warum ist mein Beruf wichtig für den Ausbildungsbetrieb?
  4. Was macht mich speziell qualifiziert für diesen Beruf und was sind z.B. meine Hobbys, Interessen und weitere Fähigkeiten?
  5. Welche zusätzlichen Qualifikationen bringe ich mit in die Ausbildung? Habe ich meine Teamfähigkeit im Jugendverein, oder meinem Fussballclub gelernt?
  6. Weitere Dinge wie: Habe ich besondere Fertigkeiten wie z.B. 10-Fingersystem auf der Tastatur blind anwenden, oder spiele ich ein Musikinstrument?

ACHTUNG: Klick auf die weiteren Kategorien auf dieser Webseite. Finde TIPPS und weitere TRICKS (z.B. wie schreibe ich einen tollen Lebenslauf – siehe Topic Bewerbungsunterlagen) die dir weiterhelfen. Das ist vielleicht auch interessant für dich: (Tipps von der Firma Würth – kurz und knackig für das Bewerbungsgespräch).
PS. Hier findest noch  weitere Tipps zum Gespräch. 


6. Danach kriegst du entweder ein Angebot für eine Ausbildung im Unternehmen in deinem gewünschten Beruf, oder aber vielleicht eine Absage.

Diese kann schriftlich, oder telefonisch erfolgen. Bei einer Absage ist es wichtig zu erfahren, was schief gelaufen sein könnte. Frage deine Kontaktperson mit der du sprichst, welche Empfehlungen sie dir auf den weiteren Weg mitgeben können. Nur so kannst du dich verbessern.

Meistens kriegst du nämlich keine Antwort darauf, warum du keinen Lehrvertrag erhältst. Doch Tipps geben dir die Unternehmen meistens gerne, sodass du dich gleich verbessern kannst. Bei einer Absage gilt es also aus den möglichen Fehlern zu lernen und die Schwachstellen in deiner Bewerbung für den nächsten Versuch zu eliminieren. Dann klappt es nächstes Mal sicher!

Absagen bekommen wir alle in unserem Berufsleben. Im ersten Augenblick ist das unerfreulich, aber nicht aufgeben. Die richtige Lehrstelle für dich gibt es ganz bestimmt.

Wenn der Entscheid positiv ist und ein Angebot für eine Lehrstelle ins Haus flattert, dann gilt es einige Dinge zu überlegen. Mache doch eine Liste mit Vor- und Nachteilen, welche dir dieser Ausbildungsplatz bietet.

Zum Beispiel, ein streng vorgeschriebener Bewerbungsplan ist ein wichtiger Indikator was im Unternehmen so abgeht.
Wenn genau vorgeschrieben ist, dass du dich zuerst am Infotag anmelden musst, dann einige Tests bestehen solltest, darauf eine Schnupperlehre antreten, usw. um überhaupt die Chance auf eine Bewerbung zu erhalten, sagt dir dies auch etwas.
Dieser Ausbildungsbetrieb kann bürokratisch wirken, doch vielleicht bündelt er einfach die vielen Lehrstellen-Bewerbungen. Das bedeutet auch, dass du als Lernende/r während deiner Ausbildung allenfalls mit strengen und vielen Regeln klar kommen musst.
Dies sagt vielleicht mehr über die wahre Kultur in diesem Unternehmen aus, als anscheinend die lockere Atmosphäre beim Interview vermittelte.

ACHTUNG: Liegt der Lehrvertrag erstmals bei dir auf dem Tisch, lasse dir ca. 2 Wochen Zeit und besprich dich mit Eltern und vielleicht auch Lehrpersonen.

Gehe die erstellte Vor- und Nachteilsliste mit Freunden und Lehrpersonen durch.
Auch die Ausbildung bei der Alpiq InTec hat für dich Vor- und Nachteile. Doch wir hoffen, dass die Vorteile überwiegen und du deine Ausbildung natürlich bei uns machst.

Klick auf die weiteren Kategorien auf dieser Webseite. TIPPS und weitere TRICKS die dir helfen, kriegst du dort.

Wir wünschen dir Erfolg bei deiner Lehrstellensuche.


Wenn dir das Material von uns geholfen hat, schau auf unserer Blog-Seite rein und lass uns das bitte in einem Kommentar wissen.

Wir freuen uns und werden dir natürlich antworten.


Online Lehrstellensuche richtig gemacht

Ganz klar: Es ist sehr hilfreich wenn du schon weisst, was du lernen möchtest und warum dich dein anvisierter Lehrberuf interessiert.
Für die Berufswahl haben die Laufbahnzentren, oder die Berufs- und Studienberatung BIZ einige wirklich nützliche Merkblätter online gestellt.
Wenn du dir zu deinem Lehrberuf nicht ganz sicher bist, stelle fest, wo das nächste BIZ für dich ist. <<Hier ist eine Liste für die ganze Schweiz>>.

Es lohnt sich dort anzurufen und um ein Gespräch nachzufragen. Das ist für deine berufliche Laufbahn kostenlos. Es gibt dir auch die Möglichkeit zu überprüfen, ob deine Informationen über den von dir gewünschten Lehrberuf auch stimmen. Vielleicht findest du heraus, dass du schon alles gewusst hast. Das ist um so besser, denn jetzt kannst du dich aktiv auf die Suche nach einer Lehrstelle machen.

Fast jedes BIZ hat eine App für seinen Kanton. Diese App gibt dir die Möglichkeit weitere Infos von verschiedenen Lehrberufen und offenen Lehrstellen zu erhalten. Das ist wirklich praktisch, denn du kannst ja nicht alle kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) alleine abklappern.

<<Hier das Beispiel aus dem Kanton St.Gallen – die Lehrstellensuche App kostenlos>>

Willst du keine App nutzen, ist dies auch kein Problem. Auf jeder BIZ Webseite kannst du dies auch mit einem PC tun: Da kannst du nach Lehrstellen im gesamten Kanton, oder gezielt in deiner Region suchen. Gib einfach auf der BIZ Seite im Suchfeld Lehrstelle ein und du findest die Datenbank wie hier in Bern.

Hilfreich ist es auch LENA (Lehrstellennachweis) zu nutzen. Das ist eine Plattform von den Kantonen und dem Bund, wo alle von den Betrieben gemeldete Lehrstellen gefunden werden. Da für Alpiq InTec und andere Unternehmen die Registrierung der Lehrstellen kostenlos ist, kannst du sicher sein, dass du fast 100% aller offener Lehrstellen findest.

Alle privaten Anbieter haben hier fast keine Chance gleichziehen zu können. Also suche LENA auf und du hast alle Infos über aktuell offenen Lehrstellen in deiner Region:

Wenn du diese Infos oben nutzt, erleichtert es dir die Suche nach einer offenen Lehrstelle in deinem Wunschberuf.

Wir wünschen Dir viel Glück! Unsere 20 Lehrberufe findest du hier auf einen Blick.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Infotag: Erfolgreiche Teilnahme hat geklappt

Einige Firmen wollen, dass du dich für einen Informationstag bei ihnen einträgst. Manchmal finden solche Tage in mehreren Städten der Schweiz statt.

Auf jeden Fall lohnt es sich vorbereitet zu erscheinen. Das heisst, 10 Minuten zu früh dort eintreffen und das Mobiltelefon ausgeschaltet zu lassen.

Bring zudem ein Notizbuch mit und notiere dir 3 Fragen, welche du beantwortet haben möchtest.

Währen der Präsentation machst du dir am besten Notizen (d.h. schreib die Dinge auf, das hilft dir später und signalisiert auch, dass du das Ganze ernst nimmt. Erinnere dich, denn erste Eindrücke machen den Unterschied).

Die Alpiq InTec lädt dich lieber gleich ein,  eine Schnupperlehre zu machen. Wir gehen davon aus, dass du dich schon informiert hast, was wir bieten (z.B. auf dieser Webseite).

Nimm mit uns einfach Kontakt auf, komme vorbei und arbeite mit uns. So kriegst du einen besseren Einblick wie es bei uns funktioniert.

Schnupperlehre: Gib Vollgas

Die meisten Organisationen bieten Schnupperlehreinsätze an. Diese dauern zwischen 2 bis 5 Tage.
Auch die Alpiq InTec tut dies. Die meisten Plätze haben wir während den Herbstferien im Vorjahr und natürlich in den Sport- und Frühjahrsferien. Bitte melde dich so früh wie möglich an, um dir einen Platz zu sichern.

Bei der Alpiq InTec geht das mit der Schnupperlehre ganz einfach wie hier erklärt.

Es gibt 3 Typen von Schnupperlehren. Unsere ist primär eine Schnupperlehre vom Typ 3, d.h. du nutzt diese auch als Teil deiner Lehrstellenbewerbung. Es gibt uns und dir die Möglichkeit, dich als Person besser kennen zu lernen.

Warum willst du unbedingt eine Schnupperlehre machen?

Hier gibt es verschiedene Gründe, doch die zwei wichtigsten sind sicherlich:

  1. Du bekommst einen Einblick in die Organisation, d.h. wer deine Vorgesetzten sind, die älteren Lehrlinge, Arbeitskollegen, usw.
  2. Du hast ein wenig Einblick in die tägliche Arbeit welche dich erwarten wird.

Wenn du z.B. nach 2 Tagen das Gefühl hast, dass du nicht mit dem Vorgesetzten auskommst, oder die Arbeit ist nicht dein Ding ist, dann kannst du noch was unternehmen.

Wichtig ist ebenfalls, dass du am Ende deines Schnuppereinsatzes von der verantwortlichen Person (oft der Lehrlingsbetreuer oder Betreuerin) ein schriftliches Feedback bekommst.

In diesem wird aufgeführt, wo du überdurchschnittlich gut warst und wo du dich verbessern könntest.

Diese PDF Datei von der Bildungsdirektion vom Kanton Zürich zeigt Dir, auf welche Dinge die Ausbildner gucken. Wenn du dir das anguckst weisst du genau, wie du dich verhalten solltest.

Auch wenn du dich bei der Alpiq InTec bewirbst, ohne bei uns eine Schnupperlehre gemacht zu haben, lege diese Bewertung deiner Bewerbung bei. Wir studieren diese immer um zu sehen, wie unsere Fachkollegen dich einschätzen.

Ganz allgemein; wenn es dir in der Schnupperlehre gefällt und deine Bewertung gut ausfällt, dann solltest du gleich fragen, wie und wann du dich bewerben kannst.

Bei der Alpiq InTec hat eine erfolgreiche Absolventin einer Schnupperlehre fast immer eine gute Bewerbungschance. Mit anderen Worten: Jede 16.te Bewerbung führt bei uns zum Erfolg!

PS: Wenn dich unsere Lehrberufe interessieren, melde dich gleich hier für eine Schnupperlehre an (es ist nie zu früh oder spät). Notiere Dir auch immer die Namen der Leute welche du kennen lernst. Die willst du vielleicht später einmal anrufen, um ihren Rat zu bekommen. Dies vor allem, wenn deine Bewertung gut ausgefallen ist.

Um Rat fragen kannst du auch, wenn du dich nicht bewirbst. Denn es gibt vielleicht gute Gründe dafür.

Übrigens, schau z.B. mal bei der Schweizer Post vorbei was die für Tipps haben wie man sich auf die Schnupperlehre vorbereitet – lesen und nutzen lohnt!

Vorlagen für deinen Lebenslauf und Motivationsschreiben haben wir für Dich hier – unten auf der Webseite.

Diese Bewerbungsunterlagen sind der Hammer

Wichtig ist hier, dass du dir Zeit lässt. Zum Beispiel: Schreibe einen Entwurf für deinen Lebenslauf (siehe unten für Hilfestellung), drucke in zu Hause, oder in der Schule aus. Dann lese ihn und mache Korrekturen. Wenn du denkst er ist perfekt, frage jemand der Bescheid weiss und bitte diese Person dein Material kritisch anzuschauen (z.B. deine Lehrperson).

Du willst möglichst genau wissen, wie du deine Bewerbung, inklusive Lebenslauf und Motivationschreiben verbessern kannst?

Wir sehen fast immer, wenn der Bewerber sich Mühe gab und Zeit hatte, die Dinge zu überarbeiten. Stelle sicher, dass du uns eine tolle Visitenkarte abgibst.

Stelle zuerst fest, wie das Unternehmen eingehende Bewerbungen bevorzugt. Das heisst, dass du vielleicht ein elektronisches Bewerbungstool nutzen kannst. Bei einigen Firmen (z.B. BASF, UBS, usw.) gibt es z.B. nur diese Möglichkeit sich zu bewerben.

Bei der Alpiq InTec geben wir dir die Möglichkeit, deine wichtigen Unterlagen via Email oder auf dem Postweg einzureichen.

Was macht deine Bewerbung für uns vollständig?

Diese Dinge braucht deine Bewerbung wie unten aufgelistet.
Dazu haben wir dir auch noch Links zu Vorlagen in Word eingestellt. Die solltest du nutzen.
Egal bei welchem Unternehmen und für welche Ausbildung du dich bewirbst: Die Vorlagen unten helfen dir eine vollständige und sehr gute Bewerbung einzureichen.

  1. Bewerbungsschreiben, hilfreiches Word Dokument vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich;
  2. Lebenslauf mit aktuellem Foto (so baust du diesen auf, Beispiele in Word oder weitere Beispiele vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich – sehr hilfreich!). Lass uns dort drin auch wissen, wenn du was gewonnen hast im Sport, Musik oder eine Auszeichnung in der Schule.
  3. Sämtliche Zeugnisse der Oberstufe.
  4. Ebenfalls die Zeugnisse, die du in der Schnupperlehre erhalten hast, oder aber beim Arbeiten im Sommer und eventuell bei einem Praktikum. Denk dran: Mehr ist immer gut. Und Bewertungen aus der Schnupperlehre reichen auch, wenn du nicht mehr hast.
  5. Wenn verlangt, die Auswertung eines absolvierten Eignungstestes beilegen.
  6. Im Lebenslauf wichtige Referenzen aufführen (siehe Beispiele in Vorlagen vom Laufbahnzentrum Punkt 2).
    Der Klassenlehrer ist dabei Pflicht, vielleicht noch eine Lehrerin aus einem deiner Lieblingsfächer wie Mathematik, Englisch oder Naturwissenschaften. Oder auch die Trainerin im Sportclub.
    Doch immer zuerst um deren Einverständnis nachfragen. Wenn du deren Einverständnis vorher einholst, sage ihnen, für welche Lehrstelle bei welchem Unternehmen du dich bewirbst.
    Nach Einverständnis deren Name, Adresse und Telefonnummer im Lebenslauf angeben. Hole das Einverständnis für jede Bewerbung ein, dann sind sie auch informiert, wenn das Unternehmen anruft. Das tut die Alpiq InTec ganz sicherlich!
    Tipp: Stelle sicher, dass die Person dich kennt. Es hilft auch wenn er oder sie dich mag.

Bitte überprüfe alles ganz genau, bevor du es losschickst. Bewerbungen in denen Dinge fehlen, oder die nicht nachvollziehbar sind, sowie Schreibfehler oder Kaffeeflecken beherbergen, machen keinen guten Eindruck.

Stelle sicher, dass unten links auf jeder Seite dein Name steht, wie z.B. Peter Müller – Gebäudetechnik Planer/in (Name des Berufes welchen du lernen möchtest). Das verhindert, dass einzelne Blätter eventuell verloren gehen könnten.
Ebenfalls jede Seite vom Lebenslauf nummerieren und mit dem aktuellen Datum versehen.

Wenn du den obigen Anleitungen folgst, dann bist du auf gutem Wege eine vollständige und interessante Bewerbung einzusenden.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Bewerbungsgespräch: YouTuber legen vor

Zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden heisst, du hast schon einige Dinge sehr gut gemacht (z.B. Schnupperlehre, Bewerbung, usw.).

Aber Profis, wie z.B. Schauspieler, bereiten sich für jeden Auftritt minutiös vor. Auch der YouTuber den du des öfteren guckst, trainiert bevor er, oder sie ein Video aufnimmt. Genau gleich funktioniert es im Falle des Interviews für eine Lehrstelle. Übung macht den Meister, also packen wir es an.

Hier unsere Tipps die dir helfen, alle Gespräche mit bestmöglichsten Erfolg zu meistern.

Für die Vorbereitung solltest du die folgenden Dinge tun:

  1. Besuche die Webseite der Unternehmung und studierte die Informationen. Du musst einfach mehr als den Namen der Firma wissen…
  2. Schreibe dir 3 Fragen – besser 5 – auf, was du von deiner möglichen Ausbildungsfirma wissen möchtest.
    Zum Beispiel, wie unterstützt mich das Unternehmung bei der Vorbereitung zur Abschlussprüfung?
    Die Alpiq InTec offeriert dir spezielle Kurse zur Vorbereitung.
    Da sind z.B. auch die Zwischenprüfungen welche wir unseren Lernenden anbieten.
    Resultat solcher Anstrengungen von unseren Azubis an unseren Kursen und Prüfungen zum üben sind, dass unsere Absolventen Preise gewinnen, wie z.B. an der Swiss-Skills. Ebenfalls stellten wir für 2017 auch den besten Netzelektriker der Schweiz.
  3. Überprüfe genau, wie du mit dem öffentlichen Verkehrsmittel frühzeitig zum Vorstellungsgespräch kommst. Sei pünktlich, habe deine Fragen dabei und ein Notizbuch und 2 Stifte im Fall einer nicht geht. Habe das Notizbuch bei allen Interviews offen vor dir auf dem Tisch liegen. Notiere dir Namen der Personen mit denen du sprichst und weitere wichtige Dinge. Du willst nichts Wichtiges verpassen oder vergessen.
  4. Ein gepflegtes Erscheinen ist hier Pflicht.

Bereite dich auf die Fragen unten vor, d.h. habe eine Antwort auf diese Fragen vorbereitet. Übe deine Antworten auf diese Fragen z.B. mit deinen Eltern oder deinen Geschwistern.

Vergiss nicht: Auch Schauspieler und YouTuber müssen mehrmals üben, bevor ein Video sitzt. Das gilt auch für dich!

  • Hast du Stärken? Aber sicher doch! Du hast z.B. im Fussballclub gelernt wie Teamwork funktioniert. Beim Gamen hast du gelernt zu planen, dich zu konzentrieren und dann zu gewinnen. Bitte vergiss nicht, dass du auch Schwächen hast.
  • Was sind deine Hobbys (z.B. Sport, Musik hören, oder spielen, Faulenzen, Wandern).
  • Weshalb hast du dich für diesen Beruf entschieden (z.B. du hast bei 3 Firmen geschnuppert und die Arbeit hat Dir gefallen. Ein Familienmitglied arbeitet in diesem Beruf, usw.)?
  • Wo hast du schon geschnuppert (d.h. welche Unternehmen und warum bei diesen?) und was hat dir dort sehr und was weniger gut gefallen?
  • Warum willst du eine Ausbildung bei der Alpiq InTec machen?
  • Weshalb glaubst du, dass du zu uns ins Team passt? Warum bist du für uns eine gute Wahl?
  • Erzähl, was macht deiner Meinung nach ein guter Informatiker, Netzelektriker, Büromitarbeiter (d.h. was immer du für einen Beruf lernst) aus?

Hier haben wir noch ein paar TIPPS für dich für das Vorstellungsgespräch.

Wichtig ist, dass du bei der Begrüssung wie auch der Verabschiedung immer den Namen deines Gesprächspartnerin nennst. Bedanke dich auch am Ende für das Gespräch und die Auskunft.

Verhalte dich normal, ohne zu übertreiben und nutze auf keinen Fall „Slang“,  welchen du vielleicht mit deinen Freunden nutzt. Wörter mit vier Buchstaben auf Englisch, welche du vielleicht beim Gamen nutzt wie f…, sh.. sind überhaupt nicht angebracht.

Versuche Augenkontakt zu halten, lasse deinen Gesprächspartner ausreden und frage bei Bedarf nochmals nach, wie z.B.: „Habe ich das richtig verstanden, d.h. sie meinen….“

Beantworte die Fragen zwar konkret und genau. Doch wenn immer möglich, nicht nur mit ja oder nein. Hier sind ganze Sätze gefragt!

Glaube an deine Fähigkeiten und Kompetenzen und erkläre der Gesprächspartnerin auch warum. Da helfen auch Beispiele von der Schule, Sport, usw. wo du zeigen konntest, dass deine Fähigkeiten was bringen. Ein Beispiel könnte sein, als du vielleicht das letzte Mal einen Konflikt in der Umkleidekabine zwischen zwei Mannschaftskollegen geglättet hast? Wo du in der Schule zwei Kolleginnen beigebracht hast, wie sie die Englischinstruktionen für die gestellte Hausaufgabe richtig nutzen um die Aufgabe korrekt zu lösen?

Stelle deine vorbereiteten Fragen und mache Notizen. Das zeigt dein Interesse und Seriosität in der Sache.

Am Ende ist es auch wichtig zu fragen, wie das weitere Vorgehen ausschauen dürfte.

Bereite dich gut vor, dann wird es auch nicht schiefgehen. Wenn du unseren Tipps folgst, bist du nicht schlecht vorbereitet und es sollte klappen.

Wir wünschen dir viel Glück.

Hier einige Videos – zum Thema Bewerbungsgespräch – Ausbildung.

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